Nad schnackt – Von Halloween, Rutenas und Kürbissen

Hey,

Halloween ist zwar schon einige Tage her, aber heut gibt’s wie angekündigt einen kleinen Kürbis-Post^___^ Ich liebe Halloween (und bin früher auch oft mit Freunden Süßigkeiten sammeln gewesen), aber seit ich in Hamburg lebe, ist Halloween irgendwie untergegangen. Daher wird es Zeit, mal ein wenig alte Zeiten aufleben zu lassen.

Anlass war ein kleiner Contest- dieses Mal auf bisaboard.de. Aufgabe war es, ein Pokémon-Motiv in einen Kürbis zu schnitzen- und man durfte ihn sogar drum herum verzieren und bemalen. Da ich die erste Evolution vom neuen Feuer-Starter (mit Namen Rutena) total schön finde, habe ich mich dafür entschieden und zwei Geisterpokémon (Nebulak und Irrbis) als Atmosphären-Verstärker an die Seiten gemalt und geschnitzt.

Heute wollte ich euch in diesem Zusammenhang kurz zeigen, wie man einen Kürbis präpariert und ordentlich ausschnitzt. Unten in der Galerie ist auch schrittweise dokumentiert, wie mein Kürbis entstanden ist. Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Man braucht:

- Einen Kürbis, der von Form, Größe und Oberflächenbeschaffenheit her eurem Motivwunsch entspricht
- Cutter oder andere scharfe Messer (also vor allem beim Arbeiten mit Kindern sehr vorsichtig sein)
- Fineliner zum Skizzieren
- einen Esslöffel zum Aushöhlen
- eine Schüssel für das Fruchtfleisch
- Kerzen zum Beleuchten
- einen Edding in Schwarz (optional) zum Bemalen

Ist der Kürbis gesäubert, muss man einen Deckel herausschneiden und das Innere (Fruchtfleisch und Kerne) sorgfältig auskratzen, bis die Schale eine Dicke von ca2,5-3cm hat. Je nach Größe des Kürbisses dauert das Ganze recht lange, ich habe etwa eine Stunde gebraucht und einen halben Tennisarm bekommen- aber es hat trotzdem Spaß gemacht^^ Das Fruchtfleisch kann man je nach Kürbisart gut für Kürbissuppe nutzen und über die getrockneten Kürbiskerne hat sich mein dicker Hamster gefreut.

Dann geht es auch schon an die Motivvorbereitung. Da Bleistifte nicht gut erkennbar sind beim Vorzeichnen, bin ich auf einen Fineliner ausgewichen. Den sieht man ausreichend und praktischerweise kann man ihn mit einem angefeuchteten Tuch super leicht wieder wegwischen, wenn man sich vermalt hat. Ist die Skizze aufgetragen, geht es auch schon los mit dem Schnitzen. Danach kann der Kürbis noch mit Edding bemalt werden, dadurch erhält man noch einmal eine dunklere Lichtabstufung.

Den Rest seht ihr unten in der Galerie^____^ Und drückt mir die Daumen- morgen stehen bereits die Gewinner des Contests fest!

 

Bis zur nächsten Woche,

 

Eure Nadine

 

 



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