Nad schnackt – Von Teil 2 des Typokurses und selbstgemachten Schriften

Hey,

diese Woche geht’s weiter mit Teil 2 meines Typografiekurses. Wer Teil 1 verpasst hat, kann HIER klicken.Heute geht es weiter mit der zweiten Teilaufgabe des Kurses: Dem Entwurf einer eigenen Schrift anhand eines selbst gewählten Rasters.

Ich wollte das Raster einfach halten und eine Schrift entwickeln, die einfach, aber nicht plump wirken sollte. Eine serifenlose Schrift (ohne „Füßchen“) eignete sich sehr gut dafür – und da ich serifenlose Schriften sowieso lieber mag, fiel meine Entscheidung also recht schnell. Das Anlegen des Rasters war der erste Arbeitsschritt bei dieser Aufgabe. Ich habe mir dazu Karopapier genommen und getestet, wie groß mein Raster mindestens sein muss, um jeden Buchstaben des Alphabets klar erkennbar darzustellen.

01_erster_entwurf

 

Wie man auf meiner ersten Zeichnung sehen kann, wäre es zum Beispiel kritisch, das Raster enger zu machen, da dann die Punze, also der Innenraum, beim A zum Beispiel nicht darstellbar wäre. Auch bei den Über- und Unterlängen der Buchstaben muss man abschätzen, was gut aussieht und dem Schriftbild zuträglich ist. Ist etwa der „Stiel“ vom D zu klein, wäre es schwierig, ihn von anderen Buchstaben zu unterscheiden (z.B. wenn man einen Fließtext liest). Um zu verhindern, dass die Buchstaben eines Textes miteinander „verschmelzen“, sollte sich jeder einzelne Buchstabe klar von den anderen abheben.

 

 

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Da wir unsere Schrift auch auf eine Art unserer Wahl präsentieren sollten – wie etwa ein Buch, ein Video oder ein Plakat – habe ich mich dafür entscheiden, meine Schrift per Siebdruck auf eine Holzplatte aufzubringen. Dafür habe ich die Holzplatten zuerst mit einem matten, auf Wasser basiertem Lack bestrichen, damit die Farbe beim Drucken nicht in den Holzfasern zerläuft und so die Schrift nicht fransig aussieht. Wie der technische Prozess im Siebdrucklabor genau abläuft, könnt ihr HIER in meinem Blog nachlesen.

 

 

Das Endergebnis seht ihr hier:

Endergebnis

 

 

Im Vlog zeige ich alle Versionen, die zusätzlich auch noch auf Tonpapier gedruckt wurden, noch einmal etwas genauer Was haltet ihr davon? Welche Version findet ihr am besten? ^____^

 

Ich hoffe, der heutige Blogeintrag hat euch gefallen! Fragen, Anmerkungen und Kritik sind wie immer sehr willkommen – entweder unter dem Video (Vlog) oder unten im Kommentarfeld auf dieser Seite^______^

NächsteWoche geht es weiter mit dem dritten und letzten Teil des Typografiekurses.

 

Bis dahin eine schöne Woche,

Eure Nadine



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